Ratschlag 100 – Glitzernde Kunstaussstellungskunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.
Hier eine weitere Anleitung:
1. Schritt: Nimm eine alte Bude.
2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.
3. Schritt: Besorge dir altes Spielzeug aus den 70er Jahren. Es darf sehr abgespielt sein. Klebe darauf Swarovski-Kristalle. Präsentiere diese Stücke auf Podesten unter Glasstürzen.
4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.
5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!
Das war doch einfach, oder?

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Ratschlag 99 – Smartphone voraussetzende Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Diesmal benötigst du neben gewissen technischen Voraussetzungen auch einen längeren Zeitraum, um dieses Werk zu vollenden. Aber wenn du heute beginnst, kannst du es im Februar ausstellen. Denn Ja! Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Nimm dir irgend ein langes Werk der Weltliteratur. Auch eine Gedichtsammlung aus dem 19. Jahrhundert ist passend. Lies jeden Tag zwanzig Seiten, falls du dich für Belletristik entscheidest. Lies jeden Tag ein Gedicht, falls du dich für eine Gedichtsammlung entscheidest. Nach dem Lesen sprich einen fünfminütigen Monolog in dein Aufnahmegerät. Ob Bildaufzeichnung oder reine Tonaufzeichnung liegt in deinem Ermessen. Sprich darüber, was das Lesen dieser zwanzig Seiten/des Gedichts mit dir innerlich gemacht hat. Das ziehst du die vollen 800 Seiten durch. Du darfst nicht zitieren! Aus deinen 5-Minuten-Dialogen machst du einen Podcast und stellst ihn auf eine Seite im Internet, deren Adresse nicht ohne weiteres auffindbar ist. Den Link codierst du als QR-Code. Druck diesen viereckigen Code groß aus. Häng den Druck gerahmt an die Wand. Ob du diesen Bildern als Betitelung eine eindeutige, fortlaufende Zahlenfolge gönnst, bleibt dir überlassen. Lass die Leute ihre internetfähigen Smartfohns und Tebletts vorort benutzen. (Achtung: Netzverfügbarkeit vorher kontrollieren!) Die Besucher sollen mithilfe der QR-Codes jeweils ein Podcast abrufen. Eventuell kannst du Kommetare zulassen, die von den Besuchern direkt unter die QR-Code-Bilder geschrieben werden können. Dazu müsstest du noch Stifte und Zettel darunter anbringen.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

PS: Dein Mörchendeisingstand nimmt während der Ausstellungsdauer Vorbestellungen für die DVD mit dem gesammlten Podcasten entgegen. Das Ausliefern nicht vergessen!

Ratschlag 98 – verhüllende Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Befestige große, quadratische, blickdichte Stoffhüllen, ca. 1,5m x 1,5m, mit ihren Ecken an die Wand. In diesen Hüllen befinden sich Gegenstände. Mach es dem Betrachter schwer, zu erkennen, was genau sie sind. Z.B. ein Hocker mit der Sitzfläche zur Wand. Man erkennt nur vier Spitzen der Beine.

Raune im Kunsterklärzettel erratisch über das Geheimnis, das Verborgene im Sichtbaren und was dir noch in dieser Richtung einfällt. Die Grenze zur behauptistischen Kunst ist überschritten, wenn du im Text irgendwas, nicht ohne weiteres Nachprüfbares, behauptest.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Ratschlag 97 – dunlopphile Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Such dir verschiedene Materialien, die sich spanend bearbeiten lassen. Holz, Styropor, Gasbeton, Gips, Speckstein, Paraffin und anderes. Schnitze daraus Autoreifen im Maßstab 1:1. Zur Herstellung des Reifenprofils kannst du auch eine Fräse verwenden. Die  fortgeschrittenen Handwerker unter euch werden keine Probleme haben, das Reifenprofil als Tribals, Jugendstilornamente oder ähnlichem auszuführen. Wollt ihr witzig sein, dann fräst ihr in das Profil Dinge ein, die der Reifen überfahren haben könnte. Schuhspitzen und Mausköpfe etwa.  Stell die Reifen in den Raum oder bau diese typischen Reifenpyramiden.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

PS: Für dein Mörchendeising gieße solche Reifen im Maßstab 1:30 aus Bienenwachs.

Ratschlag 96 – maschinengeknüpfte Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Sammle Teppiche unterschiedlicher Größe. Lege sie in der Mitte des Raumes übereinander. Die Größten zuunterst den Kleinsten zuoberst. Am Ende liegt im Ausstellungsraum eine pyramidenähnliche Form, gestaltet aus Teppichen.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend. Oder du nimmst politisch Stellung und beziehst deinen Titel auf Zikkurate im heutigen Kriegsgebiet.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Bildschirmhintergrundbild – November 2015

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Hier ist der Novemberkalender mit einer Dresdner Brücke. Da ich  Heraufladeprobleme hatte, erst am Abend des 1. November. Die Verspätung versetzt mich aber in die Lage, den ersten Tag im Kalendarium wegzulassen. Sieht viel schöner aus. So rein typografisch gesehen, oder?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

November vorbei15

cc-by-sa3.0 Kurt Ernst

Ratschlag 95 – hohmdekor–Kunstausstellungkunst selbstgemacht

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Heute mal ein Ratschlag für alle unter Euch, die mit Farbe arbeiten. Ob Gott Gerhard, Halbgott Damien oder ihre Kollegen, sie alle konnten sich nicht zurückhalten, etwas als Kunst zu deklarieren, was ich für so ziemlich das Langweiligste halte, was in einer Galerie die Wände belegen kann. Ich rede von Farbtafeln.

Wenn ein Maler seine Farben auf Maluntergrund aufbringt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie diese getrocknet und bei Tageslicht wirken, dann ist das eine rein handwerkliche Tätigkeit, die durchaus sinnvoll sein kann. Dann noch die Beschriftung der jeweiligen Farbbehältnisse druntergeschrieben, damit man sie auch wiederfindet und gut ist. Daraus allerdings ein Werk zu machen, zeugt entweder von Chuzpe oder von Einfallslosigkeit. Ob eckige oder runde Flächen auf diesen Farbtafeln oder etwa „Bilder“ in Serie in A4-Format und gerahmt, mit jeweils einer Farbe angestrichen, ist egal. Leicht verdientes Geld lockt.

Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben. Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Nimm eine Fertigleinwand und deine Auswahl an fertig gemischten Acrylfarben. Zähle durch, wieviele Farbflächen du benötigst und zeichne die Kästchen mit Zeichenkohle vor. Dann füllst du die Leinwand mit den Farben. Mach dir vorher Gedanken, wie es harmonisch aussehen könnte. (Vielleicht erinnerst du dich an deinen Kunstleistungskurs am Gymnasium. Dort habt ihr das schon mal mit Wasserfarbe gemacht.) Mit der Zeichenkohle schreibst du geheimnisvolle Kürzel unter die einzelnen Farbflächen. Im Kunsterklärzettel nimmst du Bezug auf eine der zahlreich vorliegenden Farbenlehren.

Willst du in einem off-space austellen, kaufst du dir in einem 1-€-Laden einen Block mit farbigem Karton und genau so viele rahmenlose Fotohalter, wie es verschiedene Farben in diesem Block gibt. Den Karton schneidest du aus und füllst damit diese Fotohalter.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Ratschlag 94 – Zombie–formalistische Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Zombie–Formalismus bezeichnet eine Stilrichtung der abstrakten Malerei. Wo Gott Gerhard noch rakelt, wird bei Bildern des Zombie–Formalismus geschmirgelt, abgezogen und sandgestrahlt. Wichtig ist, dass das Werk aussieht wie eine flüchtig gespachtelte, auf Tapete wartende Wand. Das Werk erzählt nichts. Es hat keinen Inhalt, keine Bedeutung außer seiner reinen Existenz. Genau das richtige für Leute, die irgendwas mit Kunst machen wollen. Beliebt bei Leuten, die irgendwelche Kunst für was auch immer brauchen. Hauptsache großformatig.

Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Nimm Leinwände aus dem Baumarkt. Beginne mit zwei Schichten Farben, die du flächig aufträgst. Nach dem Antrocknen schleifst du die Leinwand mit der Farbfläche nach unten solange über den Garagenboden, bis sich eine zufriedenstellende Struktur ergibt. Wichtig: Die Farben sollen sich nicht beißen!

Wenn du geübter bist, dann kannst du mit den Farbschichten experimentieren. Z.B. an den Ecken jeweils verschiedene Farben und dann alles mit 100er Sandpapier überschleifen. Du kannst auch Farbschichten auftragen und die oberen Schichten mit Lösungsmittel wieder partiell abwaschen.

Ist dir Farbe zu umständlich, kannst du auch Materialbilder herstellen. Aber zu Materialbildern komme ich nochmal extra.

Wichtig ist die totale Leere, die sich bei der Betrachtung einstellt. Mit Zen hat Zombie Formalismus allerdings nichts zu tun.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

 

Das war doch einfach, oder?

Ratschlag 92 – Konzeptkunstausstellungskunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Nimm Gegenstände des täglichen Lebens. Mach von diesen eine 1:1–Abformung. Gieß sie in Bronze. An die Wände hängst du Bilder der Gegenstände. Diese Bilder machst du, indem du die Gegenstände auf den Skänner legst. Es bleibt dir überlassen, ob du die eingeskännten Bilder vergrößerst oder im Maßstab 1:1 ausdruckst.

4. Schritt: Nenn das ganze nachdem, was du abgeformt hast. Vergiss eindeutige Zahlenkombinationen als Teil des Titels nicht. Der Kunsthandel wird es dir danken. Nenn es also »newspaperpile I-VI« oder »X-Box 3 24/12« oder »toothpastetube 934« .

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Ratschlag 91 – skulpturale textile Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Diese Anleitung sollte exklusiv zuerst auf diesem Ratgeberblog erscheinen. Aber mittlerweile sah ich so viele dieser Kunstwerke, dass es mir inzwischen scheint, als wäre es der Notbehelf für Künstler, falls ungünstige Räume bespielt werden müssen. Deshalb veröffentliche ich diesen Tippp trotzdem und zwar ausdrücklich als „Zaubertrick“ für den Fall, irgendeine Wand schreit am Ende des Ausstellungsaufbaus noch nach einem Werk. Das Material kann man immer platzsparend im Werkzeugkoffer mitführen oder leicht besorgen.

 

Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Nimm eine Stange von etwa 30 cm und ein Tuch aus weichfallendem Gewebe. Steck die Stange in die Wand, so dass sie herausragt. Drapier das Tuch gefällig und die Stange verbergend. Wichtig ist, dass es skulputral aussieht. Einfach ein Handtuch anhängen, ist zu wenig.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Bildschirmhintergrundbild – Oktober 2015

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Das Kalendarium ohne Feiertage wegen der regionalen Unterschiede. Viel Spaß!

oktobervorbei15

Der Oktober ist vergangen.

Foto: cc-by-sa-3.0 Kurt Ernst

 

Ratschlag 90 – textilveredelnde Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Schlag Nägel in die Wand. Häng Kleiderbügel dran. Häng auf die Kleiderbügel T-Schirts. Bemal diese vorher mit Textilfarbe. Krakelige Zeichnungen, Porträts deiner Bekannten. Schreibe deren Namen darunter. Verwende T-Schirts der Größe XXXL, denn deine Sammler wollen sie eventuell tragen.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Ratschlag 89 – abstrakt-übermalende Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Besorg dir Reproduktionen von Gemälden alter Meister. Übermale sie abstrakt.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk ansich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

PS: Falls euch der 3. Schritt zu kurz geriet, hier nochmal etwas ausführlicher: Ihr nehmt zum Beispiel einen Leinwanddruck vom »Mann mit dem Goldhelm« oder von einem richtigen Rubens. Dann testet ihr für den Anfang mit einem Bildbearbeitungsprogramm im Computer die Bildkomposition. Farbspritzer oder nasse Farbflächen, die nach unten auslaufen sind möglich. Oder ihr malt ein seltsames Netz über das Bild oder oder oder. Habt ihr etwas Zufriedenstellendes ausgetüftelt, dann schreitet ihr zur Tat.

Ratschlag 88 – schuhregalige Kunstausstellungskunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Sammel alte Schuhe. Im Idealfall deine eigenen. Du benötigst Einzelstücke. Vergolde sie. Nimm eine weißlackierte Spanplatte mindestens in den Maßen 2 x 2 Meter. An diese bringst du Wandborde an, wie sie gerade in Mode sind. Weiß und zirka 5 Zentimeter dick, damit die Befestigung unsichtbar ist. Diese müssen aber einheitlich nur so breit sein, dass jeder Schuh bequem draufpasst. Also fast quadratisch. Diese Wandborde bringst du im Raster an. Dabei ist es egal, ob versetzt oder rechtwinklig. Diese Art Schuhdisplay schraubst du an die Wand und bestückst es mit den vergoldeten Schuhen.

4.Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Ratschlag 87: feinmechanische Kunst selbstgemacht

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Nimm Quarzuhrwerke für Wanduhren. Häng sie an die Wand. Befestige an den Zapfen statt der Zeiger Schnüre. Diese Schnüre wickeln sich durch die Drehung der Zapfen auf die Zapfen. Dadurch kannst du leichte Gegenstände die Wand emporziehen lassen. Zum Beispiel Rauschgoldengel.

Bedingt durch die Langsamkeit der Bewegung kannst du diese Uhrwerke auch am Ende eines Tapeziertischs platzieren. Dann kannst du ein Autorennen simulieren. Oder du zeichnest Laufbahnen wie im Olympiastadion auf den Tisch und lässt Läuferfiguren ins Ziel ziehen. Je nach Lust und Laune kannst du das als Kommentar zur Dopingproblematik oder zur Schönheit des Sports darstellen. Statt Läufern kannst du auch Figuren von Schwimmern in einem 3D-Drucker herstellen.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk ansich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Sommergeplauder 3: Das Kunsthaus Dresden unter falscher Flagge oder Marketing will gelernt sein!

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Hochsommer, meine Hängematte und so richtig schön kalter Eistee bringen mich in Plauderlaune.

Heute plaudere ich ein wenig über die zweite Ausstellung der Saison im Kunsthaus Dresden. Sie lief vom 1.4.2015 bis zum 31.5.2015 und hieß:

Seiichi Furuya – Was wir sehen.

Dresden 1984 – 85 

Angepriesen wurde die Ausstellung mit einem Einführungstext voller Kuratorenlyrik. Es „ermöglichen die in Dresden 1984 und 1985 entstandenen Aufnahmen Furuyas einen einzigartigen Blick in die Geschlossene Gesellschaft der sozialistischen Republik. Ausgebildet als Architekt und Fotograf zog Seiichi Furuya zunächst nach Österreich und nahm zur Absicherung des Lebensunterhalts eine Tätigkeit als Übersetzer für eine japanische Baufirma an. Diese führte das junge Paar und ihren dreijährigen Sohn 1984/85 in die damalige DDR – nach Dresden.“

Die Fotos waren gut, keine Frage. Aber es war eine Ausstellung mit Material des 2010 abgeschlossenen Memories-Projekts des Künstlers, in dem er sich retrospektiv mit dem Zusammenleben mit seiner schwer depressiven Frau auseinandersetzt. Dieses Leben fand ab 1984 in der DDR statt, bis sich seine Frau 1987 in Ostberlin selbst tötete. Deshalb kamen Fotos von Dresden in dem Projekt vor. Was hier gezeigt wurde, war definitiv keine Ausstellung von Dresden-Fotografien. Der Blick des Fremden von außen auf diese Stadt, gar mit der Stadt als Hauptmotiv, fand in dieser Ausstellung nicht statt. Wo „Furuyas Werk auch ein integriertes Verständnis der biografischen und zeitgeschichtlichen Ereignisse im Zusammenhang mit dem politischen Systemwechsel in Staaten Mittel- und Osteuropas.“ reflektiert, bleibt das Geheimnis von Christiane Mennicke-Schwarz.

Es gibt ein Foto, welches einen Elbdampfer zeigt, der mit der Nordkoreanischen Flagge geflaggt war, weil Honecker und sein Diktatorenkollege Kim an dem Tag in der Stadt zum Dampfer fahren waren. Auch gibt es zwei Fotos, auf denen Sowjetsoldaten zu sehen sind. Daraus macht Frau Dr. Kunsthauschef_In: „Die Fotografien des in Japan geborenen Furuya beleuchten das Verhältnis zwischen individueller und politischer Geschichte.“ Sie „ergänzen das bisher vorliegende Bildmaterial zu Dresden in den achtziger Jahren.“ Äh, nein. Eigentlich nicht. Und wenn doch, dann nur marginal und eher zufällig. Keine neuen Motive, keine neuen Perspektiven, keine neuen Erkenntnisse.

fotokhböhle

Wo bitte geht es zum Kunsthaus?

Selbst die kunstvoll in postmodernem Deutsch gedengelte Sentenz: „In den durch die sozialistische Architektur und den typischen Kleidungsstil dieser Zeit geprägten urbanen Motiven Dresdens, der Prager Straße, dem Dresdner Zoo oder auf dem Rummelplatz durchdringen sich die politischen und privaten Räume und Umstände dieser Zeit.“ ist eine Nullaussage. So schrieben Anfang der 1990er Leute über den Osten, die sich das Geschehen hinter dem gefallenen Eisernen Vorhang vom Standpunkt der westgerman supremacy selbst erklärten. Wer dies von einer promovierten Kunsthistorikerin, die schon seit 12 Jahren hier lebt und genausolange ausgerechnet im KHDD arbeitet, liest, und dann unwillürlich an den flachen Springbrunnen auf dem benachbarten Palaisplatz denkt, braucht sich nicht zu schämen.

Zumindest die sprachlichen Fähigeiten von Frau Mennicke-Schwarz möchte ich als Glücksfall bezeichnen. Der Unterhaltungswert ist enorm und anspornend. Die Besucher des Kunstverein Heidelberg, wo diese Ausstellung vorher, und die Besucher der Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig, wo diese Ausstellung hinterher gezeigt wurde, mussten auf solche außergewöhnliche Kuratorenlyrik verzichten.

Leider ist der große Videobericht zur Ausstellungseröffnung von meinem Leib- und Magensender »Dresden Fernsehen«/»Kanal8« nicht im Internet zu finden. Er ist sehenswert. Darin kam der Künster zu Wort und Frau Kunsthauschef_In redete in die Kamera. Es war schlicht großartig, wie sie toternst und mit innerer Überzeugung den Wert der Kunstwerke und die Notwendigkeit der Ausstellung damit erklärte, dass es von und aus Dresden aus jener Zeit (1985) keine künstlerischen F a r b fotografien gibt. LOL, ROFL, Facepalm – alles gleichzeitig! Es ist mutig, so offen und öffentlich zuzugeben, dass frau von der Fotografieszene in jener Zeit in dieser Stadt nicht einen blassen Schimmer hat. Warum auch!? Zuviel Wissen verwirrt nur! Falls jemand von Euch diesen Beitrag irgendwo im Netz findet, bitte ich um den Link.

cover Dresden in Farbe

Lt. Kunstwissenschaftlerin Frau Dr. Mennicke-Schwarz inexistentes Buch von Karl-Heinz Böhle aus dem Jahr 1984.

Die zeitgleich in den Technischen Sammlungen Dresden ausgestellten Fotos von Seiichi Furuya waren amüsanterweise das künstlerischere Set der beiden Ausstellungen.

Dann gab es noch im KHDD zeitgleich eine Zweitausstellung. Darin wurde das Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz als ein zentrales Thema der fotografischen Arbeiten von Lysann Buschbeck beleuchtet. Ihre Fotos fielen künstlerisch ab gegen Herrn Furuyas. Vermutlich wurden sie ausgestellt, weil ihr Projekt „Einer fehlt immer“ heißt. Das passt so gut zur toten Frau des Hauptkünstlers.

Bleibt festzuhalten, daß eine vernünftige Doppelausstellung eines renommierten Fotografen wie der Elbdampfer mit Kim unter falscher Flagge fuhr. Man könnte jetzt das KHDD-typische Schludern für die Diskrepanz verantwortlich machen. Wenn man allerdings weiß, daß das Kunsthaus Dresden in Wahrheit das „An-Institut für Ausstellungstheorie und -praxis an der HfBK Dresden“ ist, dann wundert man sich nicht über die bewusste Irreführung des Publikums. Das war eine Versuchsanordnung. Stimmt’s?

Das sagt der Fotograf selber zu dieser Zeit: https://www.youtube.com/watch?v=evFk_pzfwE0

Und noch ein Video (leider nicht das gewünschte) von der Eröffnung: https://youtu.be/_na_SyC4yzQ

 

Upcycling-Kunstausstellungskunst selbstgemacht – Ratschlag 86

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.
Hier eine weitere Anleitung:
1. Schritt: Nimm eine alte Bude.
2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.
3. Schritt: Sammle ausgemusterte Gesangmikrofone in schwarz. Bündel sie zu Trauben. Installier im Raum ein Gestell, welches an ein Weinspalier erinnert. Flechte aus alten Kabeln etwas wie Rebstöcke und häng die Mikrofontrauben hinein. Blattwerk ist fakultativ. Eventuell wären dafür Notenblätter oder Liedtexte angeraten. Die sollten dann aber mit altem Kaffeesatz eingefärbt sein.
4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.
5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

Praxisbeispiele Ostrale 2014 C) reine Kunstausstellungskunst

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ostraleerprobt2

Der dritte und letzte Teil der Praxistipps der vorjährigen Ostrale. Ich bin schon gespannt, welche Tipps bei der diesjährigen herausspringen.

C7) Eine rote, wandgroße Fläche ähnlich wie in A4 beschrieben. Darauf sind in Reih und Glied weiße Gipsteile angeordnet. Erst auf den zweiten Blick erkennt man die ausgegossenen Verpackungen von geschnitten Käse und Wurst. Ja, genau diese Schalen, die ihr in eurem Kühlschrank habt. Diese gipsernen Verpackungsinnenvolumen wurden nun angeordnet, ohne das eine innere Ordnung erkennbar gewesen wäre. Nicht mal bei Leuten, die ihre Kühlschranktür mit Bananenstickern vollkleben, dürfte diese Art Küchendekoration auf Gegenliebe stoßen. Und als Kunstwerk ist es selbst für Ostraleverhältnisse ein künstlerischer Tiefpunkt, auch wenn es ironisch gemeint gewesen wäre.

Ratschlag: Finger weg ohne stringente Grundidee! Mit Idee gehen auch ausgegossene Jogurt-Becher oder Kaffekapseln.

 

C8) »Ich habe hier irgendwoher 30 messingne Vorhängeschlösser. Könnte man da etwas draus machen? Mal sehen! Vielleicht einen Kreis? Hmm. Da lass ich am besten den Bügel des ersten Schlosses im Loch des zweiten Schloss einrasten. Das könnte klappen. Nun weiter, bis der Bügel des letzten Schlosses im ersten Schloss einrastet und der Kreis geschlossen ist. Geschafft! Wie nenne ich das am besten? Grübel,grübel! Ja, ich nenne es „Geschlossene Gesellschaft“! Das war doch einfach oder? Aber irgendwie sind die Schlösser zu klein. Da wird meine genialische Idee viel zu leicht übersehen. Ich hab’s! Ich bau die Schlösser nach. Richtig groß und unübersehbar.«

Ratschlag: Heutzutage, wo auch zum Kreis zusammengeschlossene Einkaufswagen als Kunst durchgehen, kann man solche Albernheiten offensichtlich gut bei Kuratoren unterbringen. Bevorratet euch mit solchen Werken wie Löffelstielfächer, LAN-Kabel-Netz, Fahrradschlosskette, Schuhkreis u.ä.

 

C9) Die vier Jahreszeiten waren und sind ein beliebtes Thema unter Künstlern. Bastel dir vier Videos aus Einzelbildern zusammen. Dazu nimmst du einen Selfistick. Halte ihn, natürlich mit Kamera, in Hüfthöhe und mach eine Fotoserie von dir, während du dich einmal um die eigene Achse drehst. Das sieht dann ungefähr wie ein Vine-Video aus, nur länger. Jetzt machst du das einmal im Sommer am Strand, im Herbst im Wald, im Frühjahr auf einer Wiese und im Winter im Schnee. Dann fehlen nur noch vier Monitore, die die vier Videosequenzen gleichzeitig abspielen und Kuratoren, die dir das abnehmen.

Ratschlag: Nach wie vor gilt, Videos unter 3 min gehen immer

 

C10) Ein Dreiminutenvideo namens „Bestätigung“. Der Titel ist in IAE übersetzt. Ein Mann im Anzug bekommt von Leuten außerhalb des Bildes auf die Schulter geklopft und den Kopf getätschelt. Man sieht also nur die Arme und Hände. Der Clou an der Sache ist, daß dieses Video so nicht existiert, sondern nur drei Fotos.

Ratschlag: Drei-Minuten-Videos gehen immer. Wenn ihr irgendwelche Probleme mit dem Video habt, extrahiert einfach einige Videostills der Schlüsselszenen.

 

 

 

kannweg

Treten Sie näher, meine Damen und Herren! Zehn Schuß – 5 Euro! Für acht abgeschossene Ziele gibt es den großen Altweltaffen in Plüsch als Preis!

Praxisbeispiele C1 – C6 hier

Bildschirmhintergrundbildtapete mit Kalendarium für Juli 2015

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Im Juli geht es wieder los mit der Ostrale. Am Freitag, den 10.7. wird die Eröfffnung gefeiert.

juli2015vorbei 
Schon wieder ein Sommermonat dahin. 
Was wird der August bringen? 
Zumindest beim Desktopcalendar wissen wir es schon.

cc-by-sa-3.0-kurt-ernst

Wollpäper Dschuhn fifftien – ä masthäf for jur skrien

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Nun ist es Juni. Wie steht es um eure Kunstproduktion?

Der Juni ist gegangen. Wohin?
 juni 15 vorbei Foto von Conrad Nutschan

cc-by-sa-3.0-conrad-nutschan

Katastrophenkunstausstellungskunst selbstgemacht – Ratschlag 85

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.
Hier eine weitere Anleitung:
1. Schritt: Nimm eine alte Bude.
2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.
3. Schritt: Nimm Bauschutt, Windbruch und eventuell ein Mopedwrack. Verteil alles auf dem gesamten Galerieboden. Von der Galeriedecke hängen aufgespannte Fallschirme, an denen wiederum Geigerzähler hängen. Lass diese ticken und schnarren, wie es das Publikum aus dem Fernsehen kennt. Vielleicht vermischt mit Grillenzirpen. Als besondere Attraktion empfehle ich einen starken Luftstrom durch ein Gebläse, der aber nur ab und an für 10 Sekunden durch das Kunstwerk bläst. In diesen Luftstrom kannst du in geringen Mengen fein zerstäubtes Wasser einsprühen. Wenn Feuchte vom Galeristen nicht gewünscht wird, tut es auch Geruch. Dann vor den Ventilator einfach einen Mülleimer mit fauligen Kartoffeln, Kraut und Fleisch stellen. Aber bitte nicht zu offensichtlich!
4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.
5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

post-Post Kunstausstellungskunst selbstgemacht – Ratschlag 84

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben.

Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Häng an die Wände Bilder im Stile On Kawaras. Aber die Datumsangaben und Statusmeldungen müssen aussehen wie jene bei Twitter, Fäsbuk, Wattsäpp etc. Schreib im Kunsterklärzettel irgendwelche Wortwolken von post-Internet-Kunst

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

keramische Kunstausstellungskunst selbstgemacht – Ratschlag 83

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben. Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt; Nimm Fliesen und stapel sie, mal mit, mal ohne Karton, im Raum. Einige Stapel sollen bewusst wacklig sein, um zufällig umzustürzen. Lass diese Haufen dann so liegen. Die Fliesen kaufst du dir von Heimwerkern zusammen. Nicht nur im Internet findest du genügend Angebote übriggebliebener Fliesen. So erreichst du eine schöne Mischung an verschiedenen Fliesen auch in kleinen Mengen.

4. Schritt: Nenn das ganze irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

 

Das war doch einfach, oder?

nichtvegane Kunstaustellungskunst – Ratschlag 82

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Du kannst deine eigene Ausstellung zeitgenössischer Kunst haben. Hier eine weitere Anleitung:

1. Schritt: Nimm eine alte Bude.

2. Schritt: Mach sie zum Ausstellungsraum.

3. Schritt: Nimm Beutel aus Leder, sie können die Form der sogenannten Totbägs haben, und häng sie auf. Wahlweise kannst du auch eine Totbäg selbst herstellen. Dann aber gleich in vergrößertem Maßstab von mindestens dreifacher Größe. Nimm in dem Fall für die Henkel nicht zu dünnes Leder. Schmück sie eventuell mit Muschelschalen und Federn. Häng sie an die Galleriedecke. Füll sie halb mit Quark. Und obendrauf gib Kirschschelee mit ganzen Früchen. Halte Frischmilch parat, um das Objekt nach zwei Wochen neu zu befeuchten.

4. Schritt: Nenn das ganze „Die Frucht der guten Tat“ oder irgendwie kryptisch und über das Werk an Sich hinausweisend.

5. Schritt: Mach eine Eröffnungsparty!

Das war doch einfach, oder?

 

Achtung: Fabrizier eigene Totbägs aus Jute und verkauf sie. Mördchendeising ist wichtig.

Bildschirmhintergrundbild mit Kalender Mai 2015

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Zu Pfingsten sind die Geschenke am geringsten!

So war es auch dieses Jahr.

Mai vorbei 2015

Bild: cc-by-sa-3.0 de

 

Ein Bildschirm mit Kalendarium für Mai 2015. Diesmal mit Feiertagen, da ich auf GIMP 2.8 umgestellt habe.

Der Juni ist auch ganz schön.

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